Darstellendes Spiel

„Darstellendes Spiel sind vier Stunden in der Woche,

 

in denen man ein anderer Mensch sein kann.“

 

 

Schüler des Wahlpflichtkurses Darstellendes Spiel berichten nach zwei Jahren über ihre Erfahrungen mit dem Fach.

 

 

 

Was ist Darstellenden Spiel?

 

 

„Wenn manche das Wort „Darstellendes Spiel“ hören, denken sie sofort an Theater. Doch dahinter steckt viel mehr.“

 

 

„Es werden Szenen und Stücke von den Schülern selbst entwickelt.“

 

„Man lernt viel über Theater und darstellerische Mittel (z.B. den Einsatz von Mimik, Gestik und Stimme, verschiedene Bühnenpositionen, das Tempo einer Szene).“

 

 

„In vielen praktischen Übungen lernt man das richtige Bühnenverhalten.“

 

 

„Ergebnisse werden immer gemeinsam besprochen und verbessert.“

 

 

 

Wer ist im Darstellenden Spiel richtig?

 

 

„Der Kurs ist genau das richtige für kreative, aufgeschlossene Schüler.“

 

 

„Für Darstellendes Spiel musst du Spaß am Spielen haben, gute Laune mitbringen und keine Angst haben, etwas falsch zu machen.“

 

 

„Du solltest bereit sein, Eigeninitiative zu zeigen.“

 

 

„Jeder kann sich einbringen.“

 

 

 

Was bringt dir Darstellendes Spiel?

 

 

„Darstellendes Spiel stärkt das Selbstbewusstsein.“

 

 

„Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich, seit ich in diesem Kurs bin, mehr Sicherheit beim freien Sprechen habe und bei Referaten besser mit der Lautstärke und der Gestik umgehen kann.“

 

 

„Man wird mutiger und verliert Berührungsängste und Hemmungen.“

 

 

„Der Kurs macht sehr vielen Schülern Spaß, da alle ihre Ideen einbringen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen können.“

 

 

 

„Es macht Spaß, also schaut euch den WPK doch einfach mal an! Man kann diesen Kurs nur lieben lernen.“

„Feindberührung 2.0“ – eine Rezension aus Schülerperspektive (05.02.2014)

Das Theaterstück „Feindberührung 2.0“ des Regisseurs Tim von Kietzell kann nicht direkt einem Genre zugeordnet werden. In erster Linie soll es die Leute unterhalten und zum Lachen bringen, aber sie auch an das Thema „Computerspiele“ und „Sucht“ heranführen und zum Nachdenken anregen. Die Geschichte spielt an keinem bestimmten Ort. Das Bühnenbild ist dem Genre entsprechend einfach gehalten und besteht nur aus dem Zimmer der Hauptfigur Ben, einem Vorraum und zwei Stühlen.

Zu Beginn wird ein Video abgespielt, in dem der Zuschauer virtuell durch ein „Egoshooter-Spiel“ geführt wird und Ben (Tim Schaller) am Computer spielen sieht. Dann kommt der bosnische Hausmeister Herr Baris (Willi Schlüter), der während des Stücks die meiste Zeit mit dem Fegen der Bühne beschäftigt ist. Er ist der Meinung, dass alle, die diese Art von Computerspielen spielen, potenzielle Amokläufer sind. Da er den Krieg in seinem Heimatland selbst miterlebt hat und zur Waffe greifen musste, lehnt er diese Spiele strikt ab. Ben ist da anderer Meinung. Er hat eher Vorurteile gegenüber Ausländern. Für ihn ist es nur ein Spiel, das nichts mit der Realität zu tun hat. Auffällig ist Bens schwarze Augenklappe. Warum er diese trägt, erfährt man zuerst nicht.

Ben reagiert zunächst sehr abweisend und aggressiv auf Herrn Baris. Er geht immer wieder in sein Zimmer und versucht ihm auszuweichen. Oft wiederholt er den Satz „Sie haben doch keine Ahnung“. Doch Herr Baris zeigt Interesse an Ben und nimmt immer wieder das Gespräch auf. Erst im Laufe des Stücks nähern sie sich an und beginnen, die Sichtweisen des anderen zu verstehen. Mal wird gelacht, mal setzen sie sich lautstark auseinander.

Außerdem wird die Frage „Was ist eigentlich Ehre?“ diskutiert. Auch bei diesem Thema sind beide nicht unbedingt einer Meinung. In diesem Zuge wird auch das Geheimnis um Bens Augenklappe gelöst. Er erzählt davon, dass ein Mann ihm mit einem Messer das Auge ausgestochen hat, nur weil er seiner Freundin nachschaute. Er würde sich gerne an dem Mann rächen, um seine Ehre wieder herzustellen. Herr Baris versucht ihm klarzumachen, dass Rache auch keine Lösung ist. Auch Ben sieht dies ein: „Es muss einen anderen Weg geben“, sagt er zum Schluss.

Das Theaterstück setzt sich mit realer und virtueller Gewalt auseinander und ist besonders für Schülerinnen und Schüler gut geeignet. Es wird mit einfachen Mitteln ein aktuelles Thema gut verständlich dargestellt. „Feindberührung 2.0“ ist meiner Meinung nach ein sehenswertes und modernes Theaterstück. Laureen (WPK Darstellendes Spiel, Jg. 8, Ben)

Der Vertetungsplan für Schüler:

Sie möchten unseren Newsletter erhalten? Schicken Sie einfach eine E-Mail mit dem Betreff "Newsletter" an newsletter(at)igs-sassenburg.de.

Unsere Schule in der Presse

 

Lesen Sie hier die neuesten Presseberichte über unsere Schule!

Quicklinks:

IServ Zugang

 

 

 

GiroWeb Anmeldung

etwork-wob.de/